Johannas Welt

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24. Mai 2011

Verlauf eines Partyabends

Abgelegt unter: Allgemein — Johanna Heinrich @ 11:50

Aller paar Wochen ist es soweit: Georgi, der russisch-stämmige Wirtschaftsingeneur unserer Clique,  ruft zum Partyabend mitten in der Woche. Und „mitten in der Woche“ wird in diesem Sinne auch wörtlich genommen: Mittwochnacht ist Partynacht. Allerdings verlief das letztens irgendwie anders als sonst. Ich konnte den Abend in Phasen unterteilen, was normalerweise nicht der Fall ist.

Phase 1: Vorglühen.
Während ich meine Plissee herab lasse, die Makisen einhole (Ja, ich habe sowohl Plissees als auch eine Markise; und nein, das ist alles andere als schwul!) und in den Sonnenuntergang starre, überlege ich mir, was denn heute Abend noch passieren könnte. Die Antwort folgt gleichsam der Nachricht Georgis, der schrieb: „Füchse gehören in den Fuxbau!“. Gute Sache! Der Fuxbau ist der Stammclub unserer Gruppierung, wodurch sich die Frage nach dem weiteren Tun beantwortet: Ich beginne mit dem Vorglühen.

Phase 2: Termin.

Nichts geht ohne Planung. Kurzerhand telefonieren Franzi und ich miteinander, um uns darüber auszutauschen, dass ich bereits das zweite Bier geöffnet habe und sie am nächsten Morgen zeitig auf Arbeit sein muss. Ergo: Franzi fährt.

Phase 3: Abholung.

Kurz vor 22 Uhr klingelt es an der Tür. Ich werde mit einem fröhlichen: „Mach dich nackisch, du Sau!“ durch die Sprechanlage begrüßt, was mir zwei Dinge sofort klar werden lässt: a) Franzi ist nicht allein. Und b) Wen auch immer Franzi schon abgeholt hat, ist definitiv betrunken für zwei!
Freudig erregt stürzte ich, die Schuhe noch nicht ganz zugeschnürt nach unten, wo mich Johannes und Franzi herzlich in die Arme schlossen.

Phase 4: Zwischenstop:

Vor dem Club ist nach dem Club. Da nach dem Club aber selbst der Burger King an der Autobahn zu haben würde, entschieden wir, an eine Burger Tankstelle zu fahren, deren Rip-Burger ich empfehlen kann, obwohl das Teil eine halbe Zwiebel als Garnitur hat.

Phase 5: Ankunft:

Wir waren da und gingen rein. … Mehr war da nicht.

Schon komisch, aber ich stelle nun, nachdem ich diesen Blog geschrieben habe, fest, dass eigentlich jeder Abend so verläuft und immer wieder witzig ist.

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